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Marion Zimmer Bradley - "An den Feuern von Hastur"

- Darkoversaga -

ISBN: 3-426-60970-3

 

Klappentext:

Die Wiederentdeckung. Das Terranische Imperium entdeckt den Planeten Darkover wieder und meldet Rechte auf ihn als ehemalige Kolonie an. Gleichzeitig wächst auf Darkover aber auch die Unzufriedenheit mit den althergebrachten Traditionen. Ein Bürgerkrieg scheint unausweichlich, als sich eine der Domänen mit den Terranern verbünden will.

Ein Raumschiff des Terranischen Imperiums entdeckt einen bewohnten Planeten, der in einem bis dahin unerforschten Teil der Galaxis um eine rote Sonne kreist: Darkover.

In seinen Bewohnern erkennt man die Nachfahren eines Siedlerschiffes, dass vor tausenden von Jahren verschwunden war. Nun will das Imperium seine Reicht auf den Planeten geltend machen - und stößt auf erbitterten Widerstand.

 

Inhalt:

Die Geschichte spielt zu Beginn auf einem Raumschiff. Dort erfährt man einiges von den beengten Lebensumständen auf der Erde.

Ein wenig später kommt der Planet ins Gespräch. Man rätselt, ob er bewohnt ist oder nicht. Dann ist die Rede von den vier Monden. Dem Darkover-Fan kommt sofort der richtige Planet in den Sinn.

Erst einmal richten sich die Terraner eine Station auf einem der Monde ein. Sie wollen auf Darkover landen und beobachten von dem Mond aus das Wetter. Außerdem suchen sie einen geeigneten Landeplatz.

Trotzdem wird die Fähre bei der Landung auf dem Planeten zerstört. Die Besatzung quartiert sich in einer Schutzhütte ein und wird später von einer Gruppe Darkovaner gerettet und aufgenommen.

Man will den Planeten erschließen und mit ihm Handel treiben. Das wird aber nur bedingt gestattet. Aber der Raumhafen wird trotzdem gebaut und einige Terraner lassen sich auf dem Planeten nieder.

Dies ist nur die Randhandlung. Man erfährt auch noch von einigen Einzelschicksalen, welche sich zeitweise miteinander vermischen.

Mehr will ich erst einmal nicht verraten. Ihr wollt ja sicher selber noch lesen. Und das ist Äußerst lohnenswert bei einer so fesselnden Handlung.

Man ist schon gespannt auf die Weiterentwicklung im Zeitalter der Wiederentdeckung.

 

Leseprobe:

... "Kadarin - war er nun ein Mensch oder nicht? - hatte sich als erste Freiwilliger für die seltsam aussehenden Maschinen gemeldet, und das zu begrüßende Ergebnis war, dass sie jetzt nicht nur einen Mann unter den Eingeborenen hatten, der Terra-Standart sprach, sonder auch ausgezeichnete Aufnahmen, die es den Terranern ermöglichten, sowohl casta zu lernen als auch eine andere Sprache, cahuenga genannt, die bei vielen der Bauern im Gebrauch war. Nach dem Kadarin seinen Kampf mit dem Kartikator überlebt hatte, fing er auf der Stelle an, sich mit Britton und dem Kapitän über technische Fragen zu unterhalten, und er hatte sich dafür stark gemacht, einen Platz zu finden, auf dem weitere Schiffe landen könnten.

Niemanden überraschte es sonderlich, dass er Caer Donn als den perfekten Ort für weitere Landungen betrachtete. Kapitän Gibbons stimmte ihm zu. Hier, sagte sich Ysaye, würde der Terransiche Raumhafen entstehen, wenn er überhaupt gebaut werden sollte, nahe dem Einflussbereich Aldarans. Ob sich die Pläne verwirklichen ließen, lag allerdings noch im Schoß der Zukunft verborgen.

Manchmal war Yasye Überzeugt, die Bewohner von Cottman IV würden sich wünschen, eine terransiche Kolonie wie jede andere zu werden. Es kam ihr so logisch vor - schließlich waren diese Leute Terraner. Verdienten sie dann nicht die Vorteile, die es mit sich brachte, Terraner zu sein? Doch natürlich würde erst die Imperiumszentrale darüber entscheiden müssen.

In der übrigen Zeit fürchtete sie, der Planet werde sich in eine terransiche Kolonie verwandeln, ob es den Eingeborenen gefiel oder nicht. Obwohl es kaum vorstellbar war, sahen sie in den Dingen, die ihnen das Imperium zu bieten hatte, keine "Vorteile". Es beunruhigte Ysaye, vor allem dann, wenn sie hörte, wie Evans mit Kadarin Pläne schmiedete.

Kaum hatte Kadarin Standart gelernt, als Evans ihn dazu anstellte, ihn herumzuführen und ihm beim Tragen von Sachen zu helfen, und Ysaye bemerkte, dass sie in ihrer Unterhaltung oft plötzlich das Thema wechselten, wenn andere Leute in ihre Nähe kamen. Einiges von dem bisschen, was sie aufgeschnappt hatte, macht sie sehr unruhig"...