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Douglas Adams - "Einmal Rupert und zurück"

ISBN: 3-455-00075-4

 

Klappentext:

Der lange erwartete fünfte Band aus Douglas Adams unerhörter Trilogie "Per Anhalter durch die Galaxis". Ein Fest nicht nur für eingeschworene Adams-Fans, die ein Wiedersehen mit Ford Prefect, Arthur Dent und Trillian zu feiner haben.

 

"... Douglas Adams erneut in Hochform. Lesen Sie ihn, es sei denn, eine Mischung aus Aristophanes, Gullivers Reisen, Lewis Caroll, Einstein und Monty Python ist nicht ihr Geschmack.

 

Inhalt:

Die Erde existiert wieder. Allerdings in einem parallelen Universum. Eine ehemalig Astrologin hat aufgrund einer Begegnung mit einem Außerirdischen die Astrologie aufgegeben und arbeitet nun für einen Fernsehsender als Reporterin.

Ford Prefect trudelt mal wieder in dem Verlagshaus vom Radgeber "Per Anhalter durch die Galaxis" ein und muss feststellen, dass einige Veränderungen eingetreten sind. Unter anderem wurde das Verlagshaus auf einen anderen Planeten verlegt und die Führungsetage wurde von einer anderen Firma übernommen. Das brachte aber noch viel andere Veränderungen mit sich, auf die ich nicht näher eingehen möchte.

Arthur Dent hat sich auf einem Planeten des Universums häuslich nieder gelassen, und arbeitet dort, als Sandwichmacher. Er geniest großes Ansehen und ist mit seinem Leben im Großen und Ganzen zufrieden. Bis eines Tages seine Tochter auftaucht, von der er nichts wusste.

Diese drei Einzelschicksale kommen im Laufe der Handlung auf mehr oder weniger verwirrende Weise zusammen. Die Handlung bekommt einen Sinn und die Trilogie, welche ironischer Weise aus fünf Büchern besteht, bekommt ein sinnvolles Ende.

 

Leseprobe:

... Das Buch, das Arthur gerade las, handelte von einem Mann, der im Laufe einer Woche ein bisschen im Garten arbeitete, sehr oft Korbball spielte, beim Ausbessern einer Straße half und ein Kind zeugte, bevor er kurz vor dem letzten Kapitel völlig überraschend verdurstete. Verärgert kämmt Arthur das Buch von hinten noch vor durch und fand schließlich im zweiten Kapitel einen flüchtigen Hinweis auf gewisse Problem mit Wasserleitungen. Und das war alles. Folglich stirbt der Kerl. Einfach so.

Aber das war beileibe nicht der Höhepunkt der Geschichte, weil sie nämlich keinen hatte. Die Figur starb nach ungefähr einem Drittel des vorletzten Kapitels, und auf den restlichen Seiten stand noch ein bisschen was über das Ausbessern von Straßen. Das Buch endete Knall auf Fall mit dem hunderttausendsten Wort, weil das nun mal die Länge aller bateldanischen Bücher war.

Arthur schleuderte das Buch an die Wand, gab sein Zimmer auf und reiste ab. Er begann völlig sinnlos umherzureisen und verkaufte mehr und mehr Spucke, Fingernägel, Fußnägel, Blut, Haare und alles andere, was er loswerden konnte, um die Tickets bezahlen zu können. Wie er feststellte, konnte er für Sperma sogar erster Klasse fliegen. Er ließ sich nirgendwo nieder, sondern existierte ausschließlich in der abgeschlossenen, dämmrigen Welt der Hyperraumschiffe, aß, schlief, sah sich Filme an und blieb nur so lange auf den Raumhäfen, bis er genug DNA für den nächsten Langzeitflug in möglichst weite Ferne gespendet hatte. Er wartete und wartete auf den nächsten passenden Zufall