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Marianne Curly - "Im Kreis des Feuers"

ISBN: 3-446-20009-6

 

Klappentext:

Eins ist Kate sofort klar, als Jarrod in ihre Klasse kommt. Irgendwas ist anders an ihm. Er scheint von einer magischen Aura umgeben. Kate ist fasziniert, denn mit Magie und Zauberei kennt sie sich aus. Ihre Großmutter Jillian ist eine "Hexe". Das sagen jedenfalls die Leute. Kein Wunder, dass auch Jarrod Kate zunächst für verrückt erklärt, als sie ihm Zauberkräfte andichtet. Doch schon bald wirk klar, dass Jarrod mehr mit Magie zu tun hat, als ihm lieb ist.

 

Eine zarte Liebe, ein schrecklicher Fluch, ein mächtiger Zauberer und eine abenteuerliche Reise ins Mittelalter - die Geschichte von Kate und Jarrod ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

 

Inhalt:

Jarrod ist zugezogen in die Kleinstadt. In der neuen Klasse erregt er besonders die Aufmerksamkeit von Kate.

Kate hat eine Gabe und sieht auch sehr ungewöhnlich aus. Sie wird von ihren Mitschülern gemieden.

Kate merkt, dass Jarrod anders ist und will sich in seinen Geist hineinversetzen. Er merkt das und versucht sie auszuschließen.

Als "Neuer" wird Jarrod geärgert. Dabei wird er so wütend, dass er im Klassenzimmer einen Sturm verursacht. Dabei wird er verletzt. Kate bringt ihn zu ihrer Großmutter, die seine Wunden versorgt und auch seine Gabe erkennt.

Jarrod erklärt die beiden erst einmal für verrückt und meidet den Kontakt.

Als dann in dem Eiskaffee der Stadt ein Erdbeben ausbricht und Kate ihm dabei das Leben rettet, kommen sich die beiden näher und stöbern in Jarrods Familiengeschichte herum. Es stellt sich heraus, dass die Familie verflucht ist.

Auch Jarrod ist von diesem Fluch betroffen. Sobald ihn Kate davon überzeugen konnte, will Jarrod den fluch beseitigen. Kate versucht es mit einem Lösungszauber. Der zeigt aber keine Wirkung.

Kates Großmutter kann helfen. Sie schickt die beiden ins Mittelalter zurück, wo sie den Fluch an seinen Wurzeln beseitigen können.

Dabei erleben die beiden so manches Abendteuer und Jarrod lernt mit seiner Gabe umzugehen.

Ich hoffe, ich habe nicht zu viel geschrieben und konnte euch auf das Buch etwas neugierig machen.

 

Leseprobe:

Sie beginnt am ganzen Körper zu zittern. Jillian legt den Arm um ihre Schultern und Ellen verliert nun völlig die Fassung. Ich fühle mich entsetzlich hilflos. "Er schafft es schon", sagt Jillian besänftigend. "Er ist jetzt in den besten Händen."

"Sie verstehen nicht", stammelt Ellen fassungslos. Sie schüttelt den Kopf hin und her, ihre Augen sind nur noch riesige bebende Kugeln. Sie sieht verstört aus. "Ich kann nicht noch einen Sohn verlieren!"

Diese verzweifelte Aussage lösst sofort alle verstummen. Beide Eltern schauen Jarrod an, schuldbewusst. Jarrods Stimme ist belegt, seine Augen verengen sich und werden starr. "Mama?" Er sagt nur dieses eine Wort, aber der Ton verlangt eine Erklärung.

Sein Vater antwortet. "Es tut mir Leid, mein Sohn. Darüber reden wir schon lange nicht mehr."

Jarrod schluckt. "Worüber redet ihr nicht mehr, Papa?"

Ian seufzt laut. "Über die anderen. Die Kinder. Gott allein weiß, was deine Mutter mitgemacht hat. Als du zur Welt kamst, gesund und stark, wollten wir neu anfangen und die Leiden der Vergangenheit hinter uns lassen."

"Du musst es mir sagen."

Sie schauen einander an, als gelte es herauszufinden, wer es länger aushält. Ian sieht als Erster weg. "Wir waren beide so jung, als das Erste zu früh geboren wurde. Er war zehn Wochen zu früh dran und lebte nur zwanzig Minuten. Die Ärzte sagten, es sei das Beste. Wir hofften, dass wir bald ein weiteres Kind bekommen würden. Genau ein Jahr später wurden die Zwillinge geboren. Auch sie waren Frühgeburten, ihre zarten Lungen schafften es nicht. Beide zogen sich Infektionen zu und starben innerhalb einer Woche."

Er unterbricht sich. Seine Augen flehen seinen Sohn an, ihm den Rest zu ersparen. Aber Jarrods Wissensdurst ist größer. "Weiter", presst er hervor.

"Wir wartete drei Jahr, damit deine Mutter wieder zu Kräften kam, und hofften, dass es diesmal anders verlaufen würde. Wir tauften ihn Alex. Er war wunderschön, aber er hatte eine Missbildung. Er hatte nur ein halbes Herz. Er lebte nur drei Wochen, aber jeder Tag war wie ein Wunder."

Ellen wimmert in ihr Taschentuch. Sie ist völlig außer sich und kann diese schmerzvolle Vergangenheit kaum noch einmal durchleben. Aber Jarrod ist wie besessen. ...