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Marion Zimmer Bradley - "Das Haus zwischen den Welten"

ISBN: 3-404-13149-5

 

Klappentext:

Der Student Fenton beteiligt sich an der Universität Berkeley an einem Drogenexperiment, das ihm Zugang zum seltsamen Feenreich der Alfar gewährt. Dort wird er Zeuge, wie die schöne Elfenkönigin Kerridis vom schrecklichen Eisenvolk entführt wird. Doch Fenton ist in der Feenwelt nur ein Zwischenmann, ein Halbwesen ohne Körper und Schatten. Manwirft ihn aus dem Experiment, und der Weg zur Rettung der Alfar scheint für immer verschlossen. Noch schlimmer, niemand glaubt Fenton seine Erlebnisse. Ihm bleibt nur die Hoffnung. Er muss das geheimnisvolle Haus zwischen den Welten finden, denn von dort kann er zu Kerridis zurückkehren.

 

Inhalt:

Cam nimmt an einem Experiment teil. Dabei wird die Droge "Antaril" erforscht. Das ESP der Versuchsperson steigt unter der Droge extrem an. Dann allerdings wird man bewusstlos.

Cam reist unter Antaril ins Land der Alfar, wo er zugleich Zeuge eines überfalls wird. Die Eisenweisen brauchen die Alfar nur zu berühren, um sie zu verletzen.

Cam kann die gefangene Alfar-Herrin mit Hilfe der Armee befreien. Dann allerdings schwindet er, da die Droge nachlässt.

Von nun an ist Cam klar, dass er den Alfar helfen muss. Allerdings glaubt man seinen Aussagen nicht. Stattdessen fliegt er aus dem Experiment. Mit illegalem Antaril reis Cam noch einmal zu den Alfar. Das bringt die Situation allerdings zum Eskalieren und die Handlung spitzt sich zu einem dramatischen Ende zu.

 

Leseprobe:

... Irielle beobachtete ihn mitleidig. "Hast du Schmerzen?"

Unter Schwierigkeiten gelang es Fenton, seine Glieder wieder unter Kontrolle zu bekommen. "Ist schon gut", sagte er und richtete sich auf. "Ich bin nur so durstig. Gibt es hier irgend etwas zu trinken?" Wasser, dachte er, würde doch das gleiche in allen Welten sein, weil es ein natürliches Objekt war wie Steine?

"Was hast du denn da, Irielle?" lachte eine Frauenstimme. "Bringst du jetzt Wechselbälger mit als Liebhaber, wenn der Mond richtig steht?"

Irielle lachte ebenfalls. "Ach nein", antwortete sie. "Das ist ein Zwischenmensch, der es gewagt hat, durch den verzauberten Kreis zu kommen, um uns zu warnen, dass Pentarn mit den Eisenwesen nach hier unterwegs ist. Fenton, das ist Cecily, meine Freundin und Pflegeschwester."

Cecily war blond, rund und rosig und trug ein ähnliches rostfarbenes Wollkleid wie Irielle - er fragte sich, ob die Alfar vielleicht teilweise farbenblind waren, sie schienen so wenige Farben in ihrer Kleidung zu verwenden. Danach würde er Irielle gern fragen.

Es gab so viele Dinge, die er Irielle fragen wollte, und er hätte gerne gewusst, ob er jemals genügend Zeit haben würde. Er schwitzte nun vor Schmerz, der mit voller Macht zurückgekehrt war, und Irielle blickte ihn mitfühlend an.

"Bring ihm etwas zu trinken, Cecily. Ich will ihn nicht allein lassen ? Hat es hier Aufregung gegeben?"

Cecily kam mit einem Kelch zurück, den sie Fenton reichte. Irielle sagte dabei: "Denk daran, Fenton, es wird deinen Durst nicht richtig löschen, denn dein Körper ist nicht hier. Aber vielleicht gibt es dir eine Illusion davon. ...