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Ken Follett - "Die Nadel"

ISBN: 3-7857-0791-6

 

Klappentext:

April1944

Vor der schottischen Küste wartet ein deutsches U-Boot auf einen Spion. Man nennt ihn "Die Nadel". Er hat bereits viermal getötet. Zwischen ihm und seinem Erfolg steht nur noch Rose, eine junge Engländerin.

Doch wie soll eine einsame Frau, hin und her gerissen zwischen Pflicht und lang verdrängter Leidenschaft, einem Mann widerstehen, der zu allem bereit ist, um sein Ziel zu erreichen?

 

Inhalt:

"Die Nadel" ein Spion aus Deutschland, lebt in England und versucht Kriegsgeheimnisse in Erfahrung zu bringen. Dabei ist er gezwungen, einen Mord zu begehen. Nur, weil diejenigen Leute sein Gesicht gesehen haben.

"Die Nadel" entdeckt auf einem ihrer Streifzüge eine Attrappe einer Kaserne und die von Flugzeugen. Die Bilder müssen natürlich nach Deutschland. Aber wie? Er schickt die Bilder per Post. Die werden aber abgefangen. Die Negatieve behält er am Mann. Er will sie selber nach Deutschland bringen.

Seine Verfolger nehmen seine Spur auf. "Die Nadel" hat an manchen Stellen mehr Glück als Verstand.

Zum Schluss ist es eine Frau, die ihn zögern lässt. Und die Frau ist am Ende auch maßgeblich am Ausgang beteiligt. Den verrate ich natürlich nicht.

 

Leseprobe:

... Major Wohl, der natürlich in der Nähe so unerträglich wie immer war, sagte. "Dann hat es nichts zu bedeuten."

Heer verpasste die Gelegenheit, ihn zu korrigieren, nicht. "Es hat etwas zu bedeuten. Es bedeutet, dass an der Oberfläche einiges vor sich gehen könnte, wenn wir auftauchen."

"Aber das ist wahrscheinlich kein Problem für uns."

"Höchstwahrscheinlich", stimmte Heer zu.

"Dann hat es nichts zu bedeuten."

"Es hat wahrscheinlich nichts zu bedeuten."

Auf der ganzen Fahrt zur Insel stritten sie sich darüber.

 

So ergab es sich, dass innerhalb von fünf Minuten die Navy, das Königliche Flugmeldekorps, der MI8 und die Küstenwache Godliman anriefen, um ihm von dem Notruf zu berichten.

Und Godliman verständigte Bloggs, der von dem prasselnden Kaminfeuer im Bereitschaftsraum endlich in tiefen Schlaf gesunken war. Das schrille Klingeln des Telefons schreckte ihn auf. Er sprang hoch, weil er dachte, dass die Maschinen zum Start bereitständen.

Ein Pilot hob den Hörer ab, sagte zweimal "Ja" und reichte ihn weiter an Bloggs. "Ein Mr. Godliman für Sie."

"Hallo Percy."

"Fred, jemand hat gerade von der Insel SOS gefunkt." Bloggs schüttelte den Kopf, um auch den letzten Rest von Schläfrigkeit zu verscheuchen. "Wer?"

"Das wissen wir nicht. Es gab nur dieses eine Signal, es wurde nicht wiederholt, und dort scheinen sie nichts zu empfangen."

"Immerhin, jetzt gibt's kaum noch Zweifel."

"Nein. Ist dort oben alles soweit?"

"Alles außer dem Wetter."

"Viel Glück."

"Danke."

Bloggs legte den Hörer auf und wandte sich an den jungen Piloten, der immer noch Krieg und Frieden las. "Eine gute Nachricht. Der Scheißkerl ist ganz bestimmt auf der Insel."

"Famos, famos.", sagte der Pilot. ...