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James Patterson- "Der Tag an dem der Wind dich trägt"

ISBN: 3-404-14609-3

 

Klappentext:

Als Frannie O'Neill das Mädchen Max zum ersten Mal sieht, wagt sie kaum ihren Augen zu trauen, denn Max verfügt über eine ganz besondere Gabe. Frannie nimmt sich des Mädchens an. Doch schon bald müssen die beiden feststellen, dass sie Teil einer unheimlichen Verschwörung sind. Spannend und temporeich schreibt Patterson über illegale Genforschung und Experimente an Menschen.

 

Inhalt:

Dr. O`Neill sieht ein Mädchen mit Flügeln. Zuerst glaubt sie ihren Augen nicht. Doch dann sieht sie es ein zweites Mal und erzählt es Kit. Kit ist ein FBI-Agent, der schon lang an einem Fall dran ist. Er hat den Verdacht, dass Hochstudierte Wissenschaftler, Versuche und Genmanipulationen am Menschen durchführen.

Die beiden fangen das Mädchen ein. Das wehrt sich. Doch nach und nach fasst das Mädchen Vertrauen in sie. Nach und nach rutschen Kit und Dr. O`Neill richtig in den Fall rein. Sie wollen dem Mädchen helfen, lernen ihr "zu Hause" kennen und geraten dabei selber in Lebensgefahr.

Dr. O`Neill weiß nicht mehr, wem sie in ihrer Umgebung trauen kann. Auch Kit überlebt eine böse Überraschug.

 

Leseprobe:

... "Mister, ich glaube nicht..", fing die Mutter an.

"Die Kinde haben ein elfjähriges Mädchen mit Flügeln gesehen", unterbrach Harding sie. "Ich glaube, was der Junge sagt. Mal ganz ehrlich: Ich habe das Mädchen auch schon gesehen. Ich möchte euch erzählen, was ich weiß, dann könnte ihr das gleiche für mich tun. Darf ich einen Moment reinkommen? Ich schwöre, es ist wirklich wichtig. So unglaublich es auch klingen mag, aber Ihre Kinder sagen die Wahrheit."

Harding Thomas zog seine Brieftasche hervor und zeigte eine Karte, die ihn als Anwalt bei einer Justizbehörde auswies. Er war nicht bei der Justiz, aber die Visitenkarte wirkte Wunder.

Die Familie Ellers musste befragt werden und dann leider verschwinden.

Sie hatten Tinkerbell gesehen.

Alle gingen ins Haus, und Thomas versuchte, bei der Befragung möglichst wenig einschüchternd zu wirken.

"Ich weiß, dass es unheimlich und ein bisschen beängstigend ist, Kinder", sagte er. "Auch ich habe einen kleinen Schock."

"Möchten Sie vielleicht Kaffee, Sir?", fragte die Frau. Er war nicht sicher, wie die falsche Karte bei den Kinder angekommen war, aber bei ihre hatte sie Wunder gewirkt.

"Ich heiße Thomas", sagte er, "Kaffee wäre fantastisch. Ich habe zwar gerade einen getrunken, aber unter diesen Umständen bin ich einem zweiten nicht abgeneigt."

Die Mutter ging Kaffee kochen. Bestimmt würde es löslicher sein, aber wenigstens war sie eine Zeit lang aus dem Weg.

"Ihr könnt mich Onkel Tommy nennen", sagte er zu den beiden erstaunten Kinder.

"Wir haben nichts gesehen", erklärte das Mädchen unerschütterlich. "Mein Bruder gehört in die Irrenanstalt."

"Wir haben ein Mädchen mit Flügeln gesehen. Und es ist geflogen!" beharrte der kleine Junge mit vorgestrecktem Kinn.

"Nein, das ist nicht wahr", konterte seine Schwester und warf ihm einen bösen Blick zu.

Harding Thomas schlug mit der geballten Faust hart auf den Wohnzimmertisch.

"Doch, es ist wahr! Ihr habt das Mädchen gesehen, und ihr habt es auch fliegen sehen. Jetzt erzählt mir alles "oder ich tue euch und eurer Mutter sehr weh. Schaut mir in die Augen, und ihr werdet sehen, dass es mir ernst ist."

Die beiden Kinder blickten ihn an, und sie verstanden. Dann erzählten sie alles, was sie über das Mädchen mit den Flügeln wussten. ...