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Dan Brown - "Metor"

ISBN: 3-404-15055-4

 

Klappentext:

Als die NASA mithilfe von modernster Satelliten-Technologie in der Arktis eine sensationelle Entdeckung macht, wittert die angeschlagene Raumfahrtbehörde Morgenluft. Tief im Eis verborgen liegt ein Meteorit von ungewöhnlicher Größe, der zudem eine außerirdische Lebensform zu bergen scheint. Rachel Sexton, Mitarbeiterin des Geheimdienstes, reist im Auftrag des Präsidenten zum Fundort des Meteorit. Doch es gibt eine Macht im Hintergrund, die den spektakulären Fund für ihre eigenen Zwecke nutzen will - und die bereit ist, dafür zu töten.

 

Inhalt:

Die Tochter des Senator wird vom Präsidenten der USA zu einem Gespräch geladen. Sie soll an den Fundort eines Meteors reisen.

Alles scheint perfekt. Ein gehobener Meteor, der sogar Überreste von außerirdischen Leben enthält. Warum schwimmt dann aber Plankton im Schmelzloch des Meteors? Und warum trachtet man den Forschern nach dem Leben, weil sie ein Einführungsschacht vonunten her entdeckt hat.

Nach der sensationellen Rettung vor dem Erfrierungstod auf einem abgebrochenen Eisberg, mutiert der sensationelle Fund zu einer sensationellen Fälschung.

Manch trachtet der Gruppe weiter nach dem Leben und die Tochter bitten ihren Vater, den Senator, um Hilfe. Doch der nutzt die Informationen gnadenlos für seinen Wahlkampf aus.

Warum die Fälschung? Kann man dem Präsidenten noch helfen? Werden die Forscher überleben? Diese Fragen werden im Buch beantwortet, aber nicht hier.

 

Leseprobe:

... Michael Tolland strahlte, als Rachel sprachlos die Meteoritenscheibe mit dem Fossil in ihrer Hand betrachtete. Ein Ausdruck unschuldigen Erstaunens legte sich auf ihr schönes und zartes Gesicht , wie bei einem kleinen Mädchen, das zum ersten Mal das Christkind sieht.

Ich weiß, wie dir zumute ist, dachte er.

Tolland hatte das gleiche Erlebnis vor achtundvierzig Stunden gehabt. Auch er hatte keine Worte finden können. Selbst jetzt noch machten ihn die wissenschaftlichen und philosophischen Implikationen des Meteoritenfunds sprachlos, durch den er sich gezwungen sah, seine Einstellung zur Natur von Grund auf neu zu überdenken.

Als Ozeanograph hatte Tolland einige bislang unbekannte Arten von Tiefseelebewesen entdeckt, doch die Entdeckung dieses "Weltraumkäfers" bedeutete einen Durchburch ganz eigener Art. Im Gegensatz zu Hollywood, das Außerirdische vielfach als kleine grüne Männchen darstellte, waren sich sämtliche Astrobiologen und bedeutenden Wissenschaftler einig, dass extraterrestrisches Leben, sofern man es überhaupt jemals entdeckte, allein schon wegen der schieren Anzahl und Anpassungsfähigkeit der irdischen Insektenarten höchstwahrscheinlich etwas Insektenartiges haben würde.

Insekten gehören zur Ordnung der Arthropoden, Lebewesen mit einem harten Außenskelett und Gliederfüßen. Bei über eineinviertel Millionen bekannten und schätzungsweise fünfhunderttausend noch zu klassifizierenden Arten sind die "Käfer" auf der Erde zahlreichter als sämtliche anderen Tierarten zusammen. Sie machen fünfundneunzig Prozent der Arten unseres Planeten aus, und erstaunlicherweise vierzig Prozent seiner Biomasse.

Dennoch ist das Beeindruckenste weniger das Zahlenpotenzial der Insekten, als ihre Widerstandskraft. Vom antarktischen Eiskäfer bis zum Sonnenskorpion im Tal des Todes gedeihen Insekten unter für alle anderen Arten tödlichen Temperatur - , Trockenheits- und Druckverhältnissen. Zudem werden sie mit der tödlichsten Kraft sämtlicher im Universum bekannten Kräfte fertig, mit der radioaktiven Strahlung. Nach einem Atombombentest im Jahr 1945 hatten Offiziere der Air Force einige Zeit sp?ter in Strahlenschutzanzügen das Explosionszentrum untersucht und fassungslos festgestellt, dass sich dort Schaben und Ameisen tummelten, als wäre nichts geschehen. Astronomen sind der Ansicht, dass die Arthropoden aufgrund ihres schützenden Außenskeletts die wahrscheinlichsten Kandidaten für die Besiedelung der vielen strahlungsgesättigten Planeten im All sind, ...