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Nicholas Sparks - „Das Wunder eines Augenblicks“

ISBN: 978-3-453-81111-9

 

Klappentext:

Für seine große Liebe ist der New Yorker Journalist Jeremy in ein Provinznest gezogen. Doch gerade als er beginnt, sich an sein neues Leben zu gewöhnen, erhält er eine mysteriöse Nachricht. Sie beschwört die Schatten der Vergangenheit herauf und droht sein ganzes Glück zu zerstören.

 

Inhalt:

Jeremy zieht wirklich in die Provinz. Und das wo er doch gerade die Möglichkeit hat, einem Fernsehsender in New York eine neue Kariere zu starten. Doch die Liebe zu Lexi und noch viel wichtiger, zu dem Baby ist größer und er wagt den Schritt. Und das obwohl sein bester Freund versucht, ihm das auszureden.

Die beiden kaufen ein Haus, lassen es renovieren, freuen sich auf das Baby und bereiten die Hochzeit vor. - Doch eine E-Mail mit unbekanntem Absender und noch viel mysteriöserem Inhalt scheint das Glück fast zu zerstören. Jeremy vertraut Lexi nicht mehr und je mehr er ihr nachstellt, desto mehr wackelt die Beziehung.

Doch dann kommt die Hochzeit und alles scheint gut zu werden. Zumindest so lang, bis Komplikationen in der Schwangerschaft auftreten. Das Baby ist in Gefahr.

Und als das Baby gesund und munter auf der Welt ist, passiert etwas, womit keiner gerechnet hat und was das Leben von Jeremy noch einmal grundlegend auf den Kopf stellt.

 

Leseprobe:

… „Ich habe nichts von ihm gehört“, klagte Lexie am nächsten Nachmittag ihrer Großmutter. Die beiden Frauen saßen, wie so oft, im Herbs und unterhielten sich.

„Es wird bestimmt alles gut“, murmelte Doris.

Lexie zögerte für einen Moment. Meinte Doris, was sie sagte? Oder antwortete sie nur, was ihre Enkelin hören wollte? „Du hast nicht gesehen, wie er mich gestern vor dem Haus angeschaut hat. Dieser Blick... als würde er mich hassen.“

„Kannst du ihm das vorwerfen?“

Verdutzt hob Lexie den Kopf. „Wie meinst du das?“

„So, wie ich es sagen“, entgegnete Doris. „Was hieltest du davon, wenn du etwas über Jeremy herausfinden würdest, was dich ihm gegenüber misstrauisch macht?“

Lexie erstarrte. „Ich bin nicht hierher gekommen, um mir das anzuhören!“ protestierte sie.

„Aber jetzt bist du hier, und du wirst mir zuhören. Du willst Mitleid von mir, aber während du deine Geschichte erzählt hast, habe ich mir immer wieder vorgestellt, wie das alles auf Jeremy gewirkt haben muss. Er sieht, wie du Hand in Hand mit Rodney auf der Bank sitzt, du sagst eine Verabredung mit ihm ab, um den Abend mit Rodney zu verbringen, und dann findet er auch noch heraus, dass du schon einmal schwanger warst. Kein Wunder, dass er wütend ist.“

Lexie wollte etwas  sagen, aber Doris hob die Hand und ließ  sie nicht zu Wort kommen.

„Ich weiß, du willst das niht wahrhaben, aber die Schuld liegt nicht nur bei ihm.“

„ich habe mich entschuldigt, ich habe ihm alles erklärt!“

„Aber das genügt nicht. Du hast ihm etwas verheimlicht, nicht ein- oder zweimal, nein, dreimal. Das kannst du nicht tun, wenn du willst, dass er dir vertraut. Du hättest ihm sagen sollen, was mit Trevor passiert ist. Ich dachte, er wüsste längst Bescheid, sonst hätte ich ihm nie das Notizbuch gegeben.“

„Wieso hätte ich im das sagen sollen? Ich habe seit Jahren nicht mehr daran gedacht. Es ist schon so lange her!“

„Nicht für ihn. Für ihn ist es am Freitag passiert. Ich an seiner Stelle wäre da auch empört.“

„Du klingst so, als wärst du auf seiner Seite.“

„In diesem Fall stimmt das auch.“

„Doris!“

„Du bist verlobt, Lexie, Ich weiß, du und Rodney, ihr kennt euch schon immer, aber du bist mit Jeremy verlobt, und da ändern sich die Spielregeln. Es wäre kein Problem gewesen, wenn du ihm alles offen gesagt hättest, aber du hast es heimlich getan.“

„Weil ich genau gewusst habe, wie er reagiert!“

„A h tatsächlich? Woher willst du das gewusst haben?“ Doris musterte sie unverwandt. „Du hättest ihn nur anrufen müssen und ihm sagen, dass du mit Rodney sprechen willst, um herauszufinden, wo Rachel steckt und ob ihr Verhalten irgendetwas mit dir zu tun hat. Ich bin mir sicher, dass Jeremy das verstanden hätte. Aber du hast ihm nur die Hälfte gesagt. Und nicht das erstMal. Und dann erfährt er auch noch, dass du schon einmal schwanger warst.“ ….