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Robert Asprin - „Drachenfutter“

(Dämonenzyklus Band 2)

ISBN: 3-404-20182-5

Klappentext:

– konnte ich leider nicht finden -

Inhalt:

Skeeve und Aas haben es sich in ihrem Gasthof gemütlich gemacht, als ein Bote des Königs kommt und ihnen klar macht, dass der König den großen Magiker Skeeve als Hofzauberer haben möchte. - Aas und sein Schüler planen ihren Auftritt vor den Toren des Palastes peinlichst genau und müssen dann enttäuscht feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die eingeladen wurden.

Trotzdem kann Skeeve den Job für sich ertricksen, bekommt dann aber nicht den versprochenen ruhigen Arbeitsplatz, sondern muss sich mit einer Übermacht an Soldaten, die das Land bedrohen und einnehmen wollen, herumschlagen und diese quasie allein durch Magik besiegen.

Aas und Skeeve wollen aus Aas seiner Dimenson Söldner anheuern, was allerdings am Geld scheitert und so müssen die beiden mit gerade mal 4 ziemlich seltsamen Existenzen aus den verschiedensten Dimensionen in den Krieg ziehen. - Da ist viel List und Tücke gefordert.

Leseprobe:

… »Allmählich verstehe ich, warum der König sein Geld in einen Zauberer stecken will«, erklärte mein Lehrer. »Es sieht nicht so aus, als hättet Ihr eine ausreichend große Streitmacht erstellen können, um sie aufzuhalten.«

»Das war auch nicht meine Absicht«, widersprach der General zornig. »Wenn wir auch nicht in der Lage gewesen wären, den Feind zu vernichten, so hätten wir ihm doch bei der Überschreitung unserer Grenzen derartige Verluste beibringen können, daß er es vielleicht vorgezogen hätte, andere, kleinere Reiche zu erobern, die weniger Widerstand leisteten.«

»Wißt Ihr, Badaxe«, sagte Aahz nachdenklich, »das ist kein übler Plan. Wenn wir zusammenarbeiten, könnten wir ihn vielleicht immer noch durchführen. Wie viele Leute könnt Ihr zu unserer Unterstützung abstellen?«

»Keinen!« sagte der General unumstößlich. Ich blinzelte.

»Entschuldigt, General«, drängte ich ihn.

»Wenn ich richtig verstanden habe, sagtet Ihr doch gerade …«

»Keinen«, wiederholte er. »Ich werde keinen einzigen meiner Soldaten zur Unterstützung Eures Feldzuges abstellen.«

»Aber das ist doch Wahnsinn!« explodierte Aahz. »Wie sollen wir denn Eurer Auffassung nach eine derartige Armee mit Magik aufhalten?«

»Überhaupt nicht«, lächelte der General.

»Aber wenn wir scheitern«, betonte ich, »wird Possiltum besiegt,«

»Das ist richtig«, entgegnete Badaxe ruhig.

»Aber ...«

»Gestattet mir, daß ich meine Position erläutere«, unterbrach er mich. »Nach meiner Einschätzung steht hier mehr als nur ein Königreich auf dem Spiel. Solltet Ihr mit Eurem Auftrag Erfolg haben, so beweist das, daß Magik ein geeigneteres Mittel zur Verteidigung eines Reiches darstellt als militärische Stärke. Das könnte schließlich dazu führen, daß alle Armeen aufgelöst und statt dessen Zauberer eingestellt werden. Ich werde keinen Finger rühren, um einen derartigen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn Ihr beweisen wollt, daß Zauberer Armeen überlegen sind, so werdet Ihr das alleine mit Hilfe der Magik zustande bringen müssen. Das Militär wird zu Eurer Unterstützung keinen Finger krumm machen.«

Während er sprach, nahm er Aahz den Weinkrug aus den Händen, ein Zeichen dafür, daß Aahz ebenso verblüfft war durch die Worte des Generals wie ich. …