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E.L. James - „Geheimes Verlangen“

Shades of Grey – Band 1

ISBN 978-3-641-09064-7

Klappentext:

Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …

Inhalt:

Anastasia bereitet sich auf ihre Prüfungen vor und muss für ihre Feundin bei einem Interview einspringen. Dabei lernt sie Christian Grey kennen und verfällt ihm fast augenblicklich. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie bei ihm bleibt, wenn er die „Beziehung“ durch einen Vertrag regeln will...

Im Anschluss an dieses Vorgeplänkel gibt es dann eine „Sex“-Beziehung mit Gewissensibssen, Veränderungswünschen und am Ende doch keinem Happy End.

Leseprobe:

… Ich habe keine Ahnung, was ich darauf erwidern soll, also sehe ich ihn nur stirnrunzelnd an. Er kapiert es einfach nicht. Er hatte immer genug Geld, sein ganzes Leben lang. Okay, vielleicht nicht sein ganzes Leben lang – als kleiner Junge definitiv nicht. Der Gedanke daran ernüchtert mich. Ich spüre, wie meine Vorbehalte schwinden und sich Gewissensbisse wegen meines Wutanfalls regen. Er meint es nur gut mit mir, auch wenn er es auf eine reichlich unangebrachte Art zeigt.

»Wenn du ihn mir leihen willst, nehme ich ihn. Genauso wie den Laptop.«

Er stößt einen tiefen Seufzer aus. »Okay, dann nimm ihn eben als Leihgabe. Aber auf unbestimmte Zeit.«

»Nicht auf unbestimmte Zeit, aber zumindest für den Augenblick. Danke.«

Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und küsse ihn auf die Wange. »Danke für den Wagen, Sir«, sage ich zuckersüß.

Ohne jede Vorwarnung zieht er mich an sich. Eine Hand liegt auf meinem Rücken, die andere vergräbt sich in meinem Haar.

»Du machst es einem nicht leicht, Ana Steele.« Er küsst mich ungestüm. Brutal drängt sich seine Zunge zwischen meine Lippen.

Augenblicklich gerät mein Blut in Wallung, und ich erwidere seinen Kuss mit derselben Leidenschaft. Ich will ihn, unbedingt, trotz des Wagens, der Bücher, der Soft Limits … der Züchtigung durch den Stock … ich will ihn.

»Ich muss mich beherrschen, dich nicht sofort auf der Haube dieses Wagens zu ficken, nur damit du kapierst, dass du mir gehörst, und wenn ich dir einen verdammten Wagen kaufen will, dann kaufe ich dir einen verdammten Wagen, ob es dir passt oder nicht«, knurrt er. »Und jetzt geh rein und zieh dich aus.« Er küsst mich ein weiteres Mal, flüchtig und grob.

Junge, Junge, er ist stocksauer. Er packt meine Hand, zerrt mich ins Apartment zurück und ohne Umweg in mein Zimmer. Mein Unterbewusstsein hat sich indessen wieder hinter dem Sofa verkrochen und schützend die Hände über den Kopf gelegt. Er knipst die Nachttischlampe an und sieht mich an.

»Bitte sei nicht wütend auf mich«, flüstere ich.

Sein Blick ist ausdruckslos. Seine Augen schimmern wie kaltes, rauchiges Glas.

»Es tut mir leid. Der Wagen und die Bücher …« Ich halte inne. Er schweigt beharrlich. »Du machst mir Angst, wenn du so wütend bist«, sage ich und sehe ihn an.

Er schließt die Augen und schüttelt den Kopf. Als er sie wieder öffnet, ist der Ausdruck nicht mehr ganz so eisig. Er holt tief Luft und schluckt.

»Dreh dich um«, flüstert er. »Ich will, dass du dein Kleid ausziehst.«

Der nächste sprunghafte Stimmungsumschwung. Ich weiß nie, woran ich bei ihm bin, was den Umgang mit ihm ziemlich schwierig macht. Mit hämmerndem Herzen drehe ich ihm den Rücken zu. Meine Beklommenheit weicht einer jähen Lust, die pochend durch meinen Körper jagt und sich tief und gierig in meinen Unterleib brennt. Er schiebt mein Haar zur Seite, so dass die Locken über meiner rechten Brust liegen. Behutsam legt er seinen Zeigefinger auf meinen Nacken und lässt ihn mit qualvoller Langsamkeit über mein Rückgrat wandern. Ich spüre seinen Fingernagel auf meiner Haut.

»Ich mag dieses Kleid«, murmelt er. »Weil darin deine makellose Haut so schön zur Geltung kommt.«

Sein Finger berührt den Rückenausschnitt meines Neckholder-Kleids. Er schiebt ihn unter den Saum und zieht mich an sich, so dass ich seinen Körper an meinem Rücken spüre. Er beugt sich herunter und atmet tief den Geruch meines Haars ein.

»Du riechst so gut, Anastasia. So süß.« Seine Nase streicht über mein Ohr und an meinem Hals entlang, ehe sein Mund meine Schulter mit federleichten Küssen bedeckt.

Meine Atemzüge beschleunigen sich, werden flacher, voller Erwartung. Seine Finger liegen auf dem Reißverschluss meines Kleides. Unerträglich langsam zieht er ihn nach unten, während sich seine Lippen leckend, küssend und saugend einen Weg zu meiner anderen Schulter bahnen. Es ist unglaublich, wie geschickt er ist. Augenblicklich reagiert mein Körper auf seine Berührungen, und ich winde mich wohlig in seinen Armen.

»Du. Wirst. Lernen. Müssen. Still. Zu. Halten«, flüstert er und küsst zwischen jedem Wort meinen Nacken.

Er öffnet den Verschluss meines Kleids, woraufhin es herabfällt und sich um meine Füße ergießt.

»Kein BH, Miss Steele. Sehr schön.«

Seine Hände legen sich von hinten auf meine Brüste. Meine Brustwarzen pulsieren unter seiner Berührung.

»Heb die Arme hoch und leg sie um meinen Kopf«, murmelt er dicht an meinem Hals.

Ich gehorche, ohne zu zögern. Meine Brüste pressen sich gegen seine Handflächen, während sich meine Brustwarzen noch ein wenig mehr aufrichten. Mit den Fingern fahre ich durch sein dichtes Haar und ziehe ganz vorsichtig daran, während ich den Kopf zur Seite neige, um ihm ungehinderten Zugang zu meinem Hals zu gewähren.

»Hm …«, murmelt er in die Kuhle hinter meinem Ohr, nimmt meine Brustwarzen zwischen seine langen Finger und beginnt daran zu ziehen.

Ich stöhne, als sich die Lust mit einem scharfen Ziehen in meinem Unterleib bemerkbar macht.

»Willst du so kommen, Miss Steele?«, flüstert er. »Das gefällt dir, stimmt’s?«

»Hm …«

»Sag es.« Er setzt seine langsame sinnliche Folter fort.

»Ja.«

»Ja, was?«

»Ja … Sir.«

»Braves Mädchen.« Er kneift fest zu, während sich sein Körper noch immer von hinten gegen mich presst.

Ich schnappe nach Luft, als mich der köstliche, lustvolle Schmerz durchzuckt. Ich spüre ihn. Stöhnend ziehen meine Hände noch ein wenig fester an seinem Haar.

»Ich glaube allerdings nicht, dass du schon so weit bist«, flüstert er und hält inne, ehe er zärtlich mein Ohrläppchen mit den Zähnen umfasst und daran zieht. »Außerdem hast du mein Missfallen erregt.«

O nein, wieso das? Für einen kurzen Moment formt sich der Gedanke in meinem lustvoll vernebelten Gehirn, während mir ein Stöhnen entfährt.

»Vielleicht werde ich dir deshalb nicht erlauben zu kommen.« Seine Finger finden meine Brustwarzen, ziehen, kneten, massieren sie.

Ich reibe mein Gesäß an ihm. Hin und her. Ich spüre sein Grinsen an meinem Hals, als seine Hände zu meinen Hüften gelangen. Er schiebt die Finger in den Bund meines Höschens. Mit beiden Daumen zerreißt er den Stoff und lässt die Überreste zu meinen Füßen auf den Boden fallen, so dass ich sehen kann, wie … Oh. Seine Hände liebkosen meinen Schoß, dann schiebt er ganz langsam einen Finger in mich hinein.

»O ja. Meine Süße ist bereit«, stöhnt er und reißt mich herum, so dass ich ihm ins Gesicht sehen kann. Seine Atemzüge haben sich beschleunigt. Er schiebt mir seinen Finger in den Mund. »Du schmeckst herrlich.« Er seufzt.

O Gott. Sein Finger schmeckt salzig … von mir.

»Zieh mich aus«, befiehlt er leise und starrt mich mit verschleiertem Blick an.

Bis auf meine Schuhe, besser gesagt, Kates hochhackige Pumps, bin ich nackt. Erschrocken halte ich inne. Ich habe noch nie einen Mann ausgezogen.

»Das schaffst du schon«, sagt er leise.

Ich blinzele. Wo soll ich anfangen? Ich strecke die Hände nach seinem T-Shirt aus, woraufhin er sie mit einem hinterhältigen Grinsen ergreift.

»Nein«, sagt er und schüttelt den Kopf. »Das T-Shirt nicht. Könnte sein, dass du mich bei dem, was ich mit dir vorhabe, anfassen musst.« Seine Augen leuchten vor Erregung. …